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In drei Schritten zu guten Texten

Dein Unternehmen hat einiges zu sagen. Als Online-Texter sorge ich dafür, dass diese Botschaften ankommen. Am Anfang einer Zusammenarbeit steht immer das Kundeninterview, welches ich über mehrere Jahre verfeinert habe.

Erster Schritt: das Kundeninterview

Leitbilder und Visionen eines Unternehmens sind gut und recht. Doch sie beschreiben eine Innenansicht. Ich nähere mich einer Texteraufgabe lieber über das Produkt oder die Dienstleistung. Und über den Kundennutzen. Über Punkte also, bei denen die Wahrnehmung eine Rolle spielt – längst nicht jeder Produktvorteil wird auch als solcher wahrgenommen.

Die Fragen leiten dann über zu den Wünschen und Motiven der Zielpersonen. Gute Webtexte versuchen nicht, jemanden von etwas zu überzeugen. Vielmehr sollen bestehende Interessenten ermuntert werden, den Schritt zu wagen, den sie schon länger machen wollten. Viele Regeln für gute Webtexte sind älter als das Web. 

In praktisch jedem Kundeninterview der letzten Jahre haben wir zudem Produktvorteile entdeckt, deren Besonderheit dem Kunden gar nicht bewusst war. Es kam sogar schon vor, dass der Entwicklungschef eines Kunden echte Alleinstellungsmerkmale erwähnte, die nicht allen Teilnehmern bekannt waren.

Das Kundeninterview ist eine meiner Lieblingstätigkeiten bei Textprojekten. Kunden haben schon mehrfach angemerkt, wie wertvoll die Aussenperspektive der Fragen für sie war – weit über das Textprojekt hinaus.

Ein typisches Interview dauert zwischen 60 und 90 Minuten.

Zweiter Schritt: Leitidee und Konzept

In fast alle Fällen wird bereits im Interview ersichtlich, wohin die Reise gehen soll. Denn viele Fragen beziehen sich auf die Person, welche den Text ansprechen soll. Und in welchem Kontext sich die Person bewegt: sucht sie etwa möglichst rasch nach der gewünschten Information, oder will sie sich einfach mal unverbindlich informieren? Was ist das Markenversprechen und wie ist die Tonalität?

Leitidee und Konzept passen meistens auf zwei A4-Seiten. Mehr braucht es höchstens mal bei erklärungsbedürftigen Produkten. Das Dokument enthält Angaben zu Produkt, Produktnutzen, Vertrauensbildung, Einwandbehandlung, Marktumfeld und noch ein paar weitere Punkte. Mehr braucht es nicht.

Das Dokument ist dann oft auch gleich Grundlage für weitere Textarbeiten über einen längeren Zeitraum.

Dritter Schritt: der Text

Schreiben, dass es gelesen wird. Dazu gibt es die sieben Regeln für gute Website-Texte. Regel Nummer 8 lautet: gute Texte entstehen erst in der Überarbeitung. Sie braucht mindestens soviel Zeit wie die erste Fassung.

Ich verfasse hauptsächlich Texte für Websites, Landing Pages und digitale Kampagnen. Zwischendurch auch mal ein Plakat, Zeitungsinserat oder ein Markenversprechen. Sehr gerne übrigens auch für erklärungsbedürftige Produkte. Ich habe unter anderem Erfahrung in Maschinenbau, industrieller Fertigung, Elektronik, Mechatronik, Logistik, Bau- und Baunebenbranche, Energieversorgung, IT-Dienstleistungen und digitale Produkte. Zwischendurch texte ich auch mal für eine Biermarke oder eine Kulturveranstaltung.

Im kostenlosen Mini-Workshop (15 Minuten) können wir deine konkreten Herausforderungen im Textbereich besprechen und mögliche Schritte definieren. Am besten gleich heute einen Termin vereinbaren: +41 79 666 97 21